Wir sind kein bundesweiter Vertrieb mit wechselnden Montagekolonnen, sondern ein ortsansässiger Handwerksbetrieb. Wer bei uns berät, kennt die Dächer, die Netzbetreiber und die Bauämter in der Region — und ist nach der Abnahme noch erreichbar.
Generation Solar ist aus der Überzeugung entstanden, dass Energietechnik ins Handwerk gehört und nicht in den Telefonvertrieb. Wer eine Anlage plant, montiert und in Betrieb nimmt, sollte auch derjenige sein, der dafür geradesteht. Deshalb machen wir alle wesentlichen Schritte selbst — von der Aufnahme vor Ort bis zur Übergabe.
Gegründet wurde der Betrieb 2010 in München — mit dem Schwerpunkt Heizungstechnik. Seither hat sich das Aufgabenfeld zur Kombination aus Photovoltaik, Speichertechnik und Wärmepumpe entwickelt — nicht, weil es ein Trend war, sondern weil diese Systeme im Gebäude ohnehin zusammengehören.
Heute arbeiten wir in vier Feldern, die im Gebäude zusammenspielen: Solarthermie und Photovoltaik, Heizungstechnik und Wärmepumpen sowie die Frage, wie daraus ein dauerhaft nachhaltiger und günstiger Betrieb wird. Dass wir aus der Heizungstechnik kommen, ist dabei kein Nachteil, sondern der Grund, warum die Anlagen bei uns passen: Wer weiß, wie ein Heizsystem hydraulisch arbeitet, legt auch eine Wärmepumpe richtig aus — und rechnet eine Photovoltaikanlage auf den tatsächlichen Verbrauch statt auf die Dachfläche.
Zwei Themen bauen wir derzeit gezielt aus. Zum einen qualifizieren wir uns für die Ausstellung von Energieausweisen, damit die energetische Bewertung eines Gebäudes nicht länger ein separater Termin bei Dritten sein muss. Zum anderen vertiefen wir den Bereich Energieeffizienz und -optimierung: also die Frage, was eine Anlage im laufenden Betrieb tatsächlich leistet und wo sich mit vergleichsweise kleinen Eingriffen spürbar Energie einsparen lässt.
Der Gedanke dahinter ist derselbe wie 2010: Die beste Anlage bleibt nur so gut wie das Gebäude, in dem sie steht — und wie die Einregulierung, die nach der Inbetriebnahme folgt.
Die Größe des Betriebs hat sich verändert, der Anspruch nicht: Wir nehmen nur so viele Projekte an, wie wir mit eigenen Leuten sauber ausführen können. Das kostet uns gelegentlich einen Auftrag — und erspart unseren Kunden die Terminketten, für die die Branche bekannt ist.
Vier Punkte, an denen Sie uns messen können. Sie klingen selbstverständlich, sind es in dieser Branche aber nicht.
Nicht jedes Dach eignet sich für Photovoltaik und nicht jedes Haus ist ohne Vorarbeiten wärmepumpenfähig. Wenn zuerst der hydraulische Abgleich, größere Heizflächen oder eine Dachsanierung dran sind, sagen wir das — und raten im Zweifel ab. Ein unpassendes System macht niemanden zum zufriedenen Kunden.
Dazu gehört auch, die unbequeme Variante auszusprechen: dass sich ein Stromspeicher bei Ihrem Verbrauchsprofil rechnerisch nicht trägt, dass die Wärmepumpe im unsanierten Bestand erst nach zwei Vorarbeiten sinnvoll wird, oder dass die kleinere Anlage in Ihrem Fall die wirtschaftlichere ist. Wir verkaufen lieber eine Anlage weniger als eine, die nach drei Jahren enttäuscht — denn im Handwerk lebt ein Betrieb von Empfehlungen, nicht von Abschlüssen.
Und wenn wir für eine Aufgabe nicht der richtige Partner sind, sagen wir auch das. Eine ehrliche Absage kostet uns einen Auftrag; ein schlecht ausgeführtes Projekt kostet uns den Ruf.
Unser Anspruch ist ein Festpreisangebot: ein Preis, der hält, mit einzeln ausgewiesenen Positionen, damit Sie sehen, wofür Sie zahlen, und Angebote vergleichen können. Was im Angebot steht, gilt. Nachträge entstehen nur, wenn Sie zusätzliche Leistungen beauftragen — und auch dann sprechen wir vorher darüber, nicht hinterher per Rechnung.
Voraussetzung dafür ist, dass wir wissen, worauf wir uns einlassen. Deshalb steht vor jedem Angebot der Termin am Gebäude: Zählerschrank, Dachaufbau, Leitungswege, Heizungsraum. Wer ohne Ortstermin einen Festpreis nennt, kalkuliert einen Aufschlag für das, was er nicht gesehen hat — oder den Nachtrag ist bereits eingeplant.
Es gibt Projekte, bei denen sich ein belastbarer Festpreis vor Baubeginn nicht verantworten lässt — und dann sagen wir das offen, statt eine Zahl zu nennen, die später ohnehin nicht hält. Typische Fälle:
In diesen Fällen arbeiten wir mit einem Festpreis für den gesicherten Teil und klar benannten, der Höhe nach eingegrenzten Eventualpositionen für den Rest. Sie erfahren vorher, welche Position sich unter welcher Bedingung ändern kann und in welchem Rahmen — und bevor eine davon gezogen wird, sprechen wir mit Ihnen.
Sie bekommen einen verantwortlichen Projektleiter — vom ersten Termin über Netzanmeldung und Förderantrag bis zur Inbetriebnahme. Kein Weiterreichen zwischen Vertrieb, Technik und Abrechnung.
In der Umsetzung arbeiten wir mit ausgewählten Partnerbetrieben zusammen — für Gerüstbau, Dacharbeiten, Erdarbeiten oder Elektroinstallation, je nach Projekt. Das ist gewollt: Es bringt für den jeweiligen Schritt die passende Qualifikation und sorgt dafür, dass Termine nicht an der Kapazität eines einzelnen Betriebs hängen. Planung, Auslegung, Projektleitung, Koordination und Abnahme bleiben dabei immer bei uns. Für Sie ändert sich dadurch nichts: Ihr Ansprechpartner bleibt derselbe, die Verantwortung für das Gesamtergebnis ebenfalls — auch für die Gewerke, die ein Partner ausführt.
Abdeckungen, wo gearbeitet wird. Kabel im Kanal statt an der Wand entlang. Verpackungsmaterial und Altgeräte nehmen wir mit. Der Zustand Ihres Hauses nach der Montage gehört zur Leistung, nicht zum Trinkgeld.
An der Frage nach Ihrem Verbrauch der letzten drei Jahre, an einer Heizlastberechnung statt einer Faustformel und an einem Angebot, das die Positionen einzeln ausweist. Wer ohne Ortstermin einen Preis nennt, kennt Ihr Gebäude nicht.
Jedes Projekt durchläuft dieselben Phasen — unabhängig davon, ob eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe oder beides zusammen entsteht. Was sich unterscheidet, ist der Einstieg: Beim Neubau beginnen wir mit der Analyse auf Basis der Planung, im Bestand mit der Optimierung dessen, was bereits da ist.
Grundlage sind Ihre Planungsunterlagen: Gebäudehülle, geplante Heizflächen, Ausrichtung und Neigung der Dachflächen, vorgesehene Elektroinstallation. Daraus entstehen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und Ertragsprognose, bevor gebaut wird — in dieser Phase sind Änderungen noch kostenlos.
Hier steht die Bestandsaufnahme am Anfang: aktuelle Verbräuche der letzten drei Jahre, Zustand und Vorlauftemperatur der Heizung, Heizkörpergrößen, Dämmzustand, Zählerschrank und Dachaufbau. Häufig zeigt sich dabei, dass ein Teil der Einsparung ohne neue Anlage zu haben ist — durch Einregulierung, hydraulischen Abgleich oder den Tausch einzelner Heizflächen.
Aus der Analyse wird ein konkretes Konzept: Auslegung und Dimensionierung der Anlage, Belegungsplan, Aufstellort, Leitungswege, notwendige Vorarbeiten und die Frage, welche Gewerke in welcher Reihenfolge gebraucht werden. Hier klären wir auch Genehmigungen und Fördervoraussetzungen — bevor sie zum Terminproblem werden.
Ein Angebot mit einzeln ausgewiesenen Positionen, der zu erwartenden Förderquote und einer belastbaren Terminaussage. Wo ein Festpreis möglich ist, steht ein Festpreis; wo Unwägbarkeiten bestehen, benennen wir sie samt Rahmen, statt sie zu verschweigen.
Ein verantwortlicher Projektleiter aus unserem Haus führt das Projekt — von der Bestellung über Netzanmeldung, Förderantrag und Terminplanung bis zur Inbetriebnahme. Er ist Ihr Ansprechpartner und bleibt es bis zur Abnahme.
Gerüst, Dach, Elektro, Heizung, gegebenenfalls Erdarbeiten: Die beteiligten Gewerke und Partnerbetriebe müssen in der richtigen Reihenfolge und ohne Leerlauf aufeinandertreffen. Diese Abstimmung übernehmen wir — Sie führen keine Terminlisten und vermitteln nicht zwischen Firmen.
Nach der Inbetriebnahme folgt die Einregulierung im laufenden Betrieb — bei Wärmepumpen sinnvollerweise noch einmal nach der ersten Heizperiode, wenn reale Verbrauchsdaten vorliegen. Dazu kommen Dokumentation, Einweisung, Monitoring der Erträge, Wartung und die Abwicklung von Garantiefällen.
Kaum ein Handwerk hat sich in den letzten Jahren so schnell verändert wie die Energietechnik. Kältemittel wurden ausgetauscht, Zelltechnologien abgelöst, Förderprogramme neu geschrieben, Netzanschlussregeln verschärft. Was vor drei Jahren als Stand der Technik galt, ist heute die zweitbeste Lösung — und in manchen Fällen gar nicht mehr zulässig.
Deshalb ist Weiterbildung bei uns kein Jahresziel, das man abhakt, sondern fester Bestandteil des Betriebs. Unser Team besucht regelmäßig Herstellerschulungen, technische Seminare und Fachveranstaltungen — und bringt von dort nicht nur Zertifikate mit, sondern Antworten auf die Fragen, die auf der Baustelle tatsächlich auftauchen.
Der Unterschied zwischen einer guten und einer mittelmäßigen Anlage entsteht selten am Produkt — die Komponenten kann jeder bestellen. Er entsteht an der Auslegung, an der Einregulierung und an der Frage, ob jemand die aktuelle Regel kennt, bevor der Netzbetreiber sie einfordert. Genau dort zahlt sich fortlaufende Schulung aus: in einer Anlage, die im zehnten Jahr noch das leistet, was im Angebot stand.
Und weil wir lieber vorne mitspielen als nachziehen, sehen wir uns neue Technologien an, sobald sie marktreif sind — nicht erst, wenn der Wettbewerb sie anbietet. Was unsere Prüfung besteht, empfehlen wir. Was sie nicht besteht, kommt bei Ihnen auch nicht aufs Dach.
Bei welchem Hersteller wir zuletzt geschult wurden, warum wir ein bestimmtes Gerät empfehlen und welches wir nicht mehr verbauen — darauf bekommen Sie bei uns eine konkrete Antwort statt eines Prospekts. Detaillierte Nachweise zu Qualifikationen und Zertifizierungen legen wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch vor.
Unser Sitz ist Nigglstraße 4a, 80999 München, und unser Schwerpunkt liegt klar in Süddeutschland. Das hat einen einfachen Grund: Hier kennen wir die Dächer und ihre Eindeckungen, die Netzbetreiber und ihre Anmeldewege, die Bauämter und ihre Auflagen. Diese Ortskenntnis spart in der Praxis Wochen — sie ist der Unterschied zwischen einem Antrag, der durchgeht, und einem, der zurückkommt.
Für Projekte in der Region bedeutet das kurze Wege: einen Vor-Ort-Termin ohne Vorlaufzeit von Monaten, schnelle Reaktion im Störungsfall und einen Ansprechpartner, der auch nach der Abnahme noch erreichbar ist.
Unsere Leistungsfähigkeit endet aber nicht an der Landesgrenze. Planung, Auslegung, Projektleitung und Koordination erbringen wir bundesweit — getragen von unserem Netzwerk qualifizierter Partnerbetriebe, das die Ausführung vor Ort übernimmt, während Verantwortung und Steuerung bei uns bleiben. Genau dieses Modell macht uns unabhängig von der Entfernung.
Besonders sinnvoll ist das bei Vorhaben, die ohnehin zentrale Steuerung brauchen: Mehrfamilienhäuser und Wohnungsbestände, gewerbliche Dachflächen, Filial- und Standortnetze oder Eigentümer mit Objekten an mehreren Orten. Ein Konzept, ein Standard, ein Ansprechpartner — statt an jedem Standort ein anderer Betrieb mit einer anderen Auffassung von Qualität.
Dann fragen Sie es trotzdem an. Ob wir der richtige Partner sind, hängt weit weniger von der Entfernung ab als vom Vorhaben — und diese Frage beantworten wir Ihnen in einem kurzen Gespräch, ehrlich und ohne Umschweife. Passt es nicht, sagen wir es sofort; passt es, bekommen Sie dieselbe Betreuung wie ein Projekt vor unserer Haustür.
Ein Ortstermin, eine ehrliche Einschätzung, ein Festpreisangebot — und die klare Ansage, wenn Ihr Gebäude zuerst etwas anderes braucht.